Haftungsgrundsatz: |
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Obhutshaftung (unter Beachtung der Ausschlussgründe)
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Haftungsdauer: |
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Mit Beginn der vertraglichen Leistungen bis deren Beendigung |
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Haftungsumfang:
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Güterschäden (Verlust, Beschädigung)
Verspätungsschäden
Reine Vermögensschäden
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Haftungsgrenzen: |
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Güterschäden: Wert des Gutes, max. 620 Euro pro cbm
Lieferfristüberschreitung: 3-fache Fracht
Sonstige Vermögensschäden: 3-facher Betrag wie bei Güterschaden
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Änderung der Haftungsgrenzen:
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Gegenüber Verbrauchern keine Abweichung zu deren Nachteil möglich
Wertedeklaration möglich
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Aufhebung der Haftungsgrenzen:
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Vorsatz,
bewusste Leichtfertigkeit (im Bewusstsein, dass der Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde
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Wichtigste Haftungsausschlüsse:
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Unabwendbares Ereignis
Verpackungs- / Kennzeichnungsfehler, Be- und Entladefehler des Auftraggebers
Funktionsstörungen bei technischen Geräten
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Mängelrügefristen: |
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Äußerlich erkennbare Mängel: 1 Tag nach Ablieferung
Nicht erkennbare Mängel: 14 Tage nach Ablieferung
Lieferfristüberschreitung: 21 Tage nach Ablieferung
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Verjährung: |
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1 Jahr im Regelfall
3 Jahre bei Vorsatz, bewusster Leichtfertigkeit
Die schriftliche Geltungmachung des Anspruchs hemmt die Verjährung
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Besonderheiten: |
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Hinweis- und Belehrungspflichten für den Frachtführer
Gesetzliche Versicherungspflicht für Kfz mit zulässigem Gesamtgewicht über 3,5 t (§ 7a GüKG) |
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Verweise: |
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VBGL – AGB
ADSp – AGB
Speditionsrecht – HGB
Frachtrecht – HGB
Multimodaler Transport – HGB
Lagerrecht – HGB
Seerecht – HGB
CMR (int. Abk.)
CIM (int. Abk.)
CMNI (int. Abk.)
Int. Luftfahrtabkommen
Int. Seeschifffahrtsabkommen
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